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Goldfische
Chinesische Fischzüchter entwickelten ausgehend von der mattbraunen Karausche
(Carassius auratus) eine metallisch glänzen- de orangefarbene Variante, die schon
seit Jahrhunderten unter dem Namen Goldfisch bekannt ist. In China und Japan
wurde die Züchtung weitergetrieben, und so entstanden viele Formen mit
merkwürdig geformten Körpern und Flossen, die sich später über die ganze Welt
verbreiteten.
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Süßwasserfisch der gemäßigten Breiten
Der Goldfisch hat auch der Konkurrenz durch die
tropischen Süß- wasserfische und die Meeresfische
standgehalten. Ein großer Teil der ungebrochenen
Beliebtheit der Goldfische beruht darauf, daß man die
Jungtiere zu Hause in einem Aquarium halten und später im
Laufe des Wachstums in einen Gartenteich einsetzen kann. |
Ein wenig anspruchsvoller Fisch? Ganz im Gegensatz zu
den tropischen Arten verträgt der Gemeine Goldfisch eine sehr weite
Temperaturspanne des Wassers. Ein wesentliches Grundbedürfnis
ist allerdings ausreichend Platz. Aquarien mit einer Kantenlänge
von unter 80 cm Kantenlänge sind zu klein und die runden
Goldfischgläser gelten als Tierquälerei. Ihr Futter suchen
Goldfische in allen Schwimmhöhen und neh- men auch fast alles an.
Ihre Nahrung sollte allerdings viele Kohlenhydrate enthalten.
Exotische und empfindliche Zuchtformen
Ausgehend von den einflossigen widerstandsfähigen Varianten
entwickelten sich exotisch aussehende Formen wie der
Fächer- schwanz, der Schleierschwanz, der Löwenkopf und der
Himmelsgucker. Die Schuppen dieser Goldfische zeigen ganz
unter- schiedliche Ausprägungen: vom reflektierenden metallischen
über den perlmuttartig schimmernden bis zum völlig matten Typ.
Al- lerdings sind die hochgezüchteten Formen teilweise sehr
empfindlich und nur für erfahrene Aquarianer geeignet.
Worauf muss man bei Hochzuchtformen achten? Der häufigste Fehler bei der Pflege von Hochzuchtformen ist, die Tiere als Kaltwasserfische bei zu niedrigen Temperaturen zu pflegen. Bereits bei 15 °C ist der Stoffwechsel bei vielen dieser Tiere so heruntergesetzt, dass es zu ernsten Schädigungen der Verdauungsorgane kommen kann.
Es ist daher sinnvoll, einen Temperaturbereich zwischen 22 und 24 °C zu wählen und nur im Winter für wenige Wochen die Tem- peratur auf 15
bis 16 °C zu reduzieren. Bereits eine Woche vor dieser Temperaturreduzierung sollte nur noch sehr sparsam mit Lebendfutter, am besten mit Wasserflöhen gefüttert werden.
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Himmelsgucker
Dieser orange-metallische Fisch hat eine
zurückgebildete After- und Schwanzflosse, keine
Rückenflosse und blasig aufgetriebene nach oben gerichtete
Augen. Wegen seiner Körperform hat es der Himmelsgucker
schwer, Futter zu finden.
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Löwenkopf
Der orangerote Kopf und der Körper sind wie beim
Löwenkopf-Schleierschwanz gleich ausgebildet, doch weist
diese Form keine Rückenflosse auf. Die After- und
Schwanzflosse sind kurz und werden steif gehalten. |
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Ranchu
Eine in Japan beliebte Goldfischform, der Ranchu.
Es handelt sich um kurze, bullige Tiere ohne Rückenflosse,
einem gleichmäßig ge- rundeten Rücken und einer kurzen,
doppelten Schwanzflosse.
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Schleierschwanz
Vom Schleierschwanz gibt es metallische wie
perlmuttartig schim- mernde Formen. Im Normalfall ist er
orangerot gefärbt, doch gibt es auch eine silberne
Variante mit rotem Kopf. Die Flossen sind ver- größert, und
die Schwanzflosse bildet bei extremen Formen eine Art
faltigen Überhang.
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