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 Begriffe & Namen*
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Offenbrüter |
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Bezeichnung für eine Art der Brutpflege, bei der das Gelege auf einen festen
Untergrund, wie z.B. einen flachen Stein oder eine Grube, abgesetzt wird. Zuvor
reinigen die Fische den Laichplatz mit dem Maul von Schmutzpartikeln und
Mikroorganismen. Offenbrüter sind z.B. Buntbarsche der Gattung Hemichromis
und Anomalochromis.
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omnivor |
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Dieser wissenschaftliche Begriff beschreibt Tiere mit einem unspezialisierten
Nahrungsspektrum. Fische mit einer omnivoren (lat. omnivorus, „alles
verschlingend“) Ernährungsweise sind Allesfresser, die sich relativ ausgeglichen
sowohl von Pflanzen als auch von Tieren ernähren. Im Gegensatz dazu steht
Karnivor für Fleischfresser und Herbivor für Pflanzenfresser.
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Ontogenese |
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Der Begriff Ontogenese bezeichnet in der Biologie, die Individualentwicklung, also
die Entwicklung des einzelnen Lebewesens von der befruchteten Eizelle zum
erwachsenen Lebewesen.
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Operculum |
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Als Operculum (lat. „Deckelchen“) werden bei einigen Schnecken die kalkigen
oder hornigen Deckel bezeichnet, den die Tiere zum Verschließen der
Gehäusemündung bei Gefahr oder zum Ruhen verwenden. Auch bei einigen
Fischen findet dieser Begriff seine Anwendung. Beispielsweise werden bei den
Knochenfischen die Kiemen in der Kiemenhöhle durch einen knöchernen
Kiemendeckel, auch Operculum genannt, geschützt.
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Osmose |
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Die Osmose basiert auf einem rein physikalischen Vorgang und hat die
Eigenschaft die Konzentration von Lösungen, die durch eine halbdurchlässige
Wand getrennt sind, auszugleichen. Nur Wasser kann diese semipermeable
Membran passieren. Die Salze hingegen nicht. Das reine Wasser versucht auf
beiden Seiten eine ausgeglichene Lösung zu erreichen und strebt deshalb durch
die Membran. Dadurch wird auf der einen Seite das Wasser mit dem hohen
Salzgehalt verdünnt. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis die
Konzentration auf beiden Seiten gleich ist.
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Osmosewasser |
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Osmosewasser ist Wasser das „enthärtet“ wurde. In sogenannten Osmose-
Anlagen werden größeren Schadstoffmoleküle, Härtebildner und Salze
ausgefiltert. Das Ergebnis ist sehr weiches, hochreines Wasser. Osmosewasser
wird oft dazu verwendet Fische aus Weichwassergebieten (z.B. Diskus)
artgerecht zu halten. Diese Fische kommen aus Flüssen deren Wasser eine
Gesamthärte unter 10° hat. Wichtig: Reines Osmosewasser ist nicht zur
ausschließlichen Beckenbefüllung geeignet!
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Ostafrikanischer Graben |
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Der Ostafrikanische Graben ist ein Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs,
entstanden durch die Bewegung der Erdplatten. Er beginnt im Hochland von
Äthopien und setzt sich in einer östlichen und einer westlichen Riftzone (einer
Dehnungszone, an der sich Risse in der Erdoberfläche bilden) fort. Entlang des
westlichen Rifts erstreckt sich eine Seenkette bis zum Tanganjikasee und im
östlichen Rift befindet sich u.a der Turkana-See. Die beiden Äste umschließen den
Victoriasee und im Süden verläuft das Rift weiter über den Malawisee bis nach
Mosambik zur Mündung des Sambesi.
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ovophil |
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Ovophile Maulbrüter nehmen anders als larvophile Maulbrüter die Eier bereits
während des Ablaichens oder unmittelbar danach ins Maul. Larvophile Maulbrüter
nehmen erst dann die Jungen auf, wenn diese aus den Eihüllen geschlüpft sind.
Die direkten (ovophilen) Maulbrüter lassen sich wiederum in zwei Klassen
unterscheiden, die einen laichen auf einem Substrat ab, befruchten die Eier dort
und nehmen sie dann ins Maul (z.B. Vertreter aus der Gattung Geophagus und
Satanoperca), bei anderen nehmen die Weibchen die Eier ins Maul und dann den
Samen des Männchens auf, so dass die Eier erst im Maul befruchtet werden.
Dies geschieht z.B. bei den Gattungen Tropheus und Pseudotropheus, die die
Eifleckmethode verwenden.
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 * Im Aquarium-Guide Lexikon finden Sie eine Auswahl von Begriffen und Namen, die allesamt mit
der Aquaristik zu tun haben.
Allerdings werden hier keine Fisch- und
Pflanzenarten vorgestellt, sondern ausschließlich Fachbegriffe.
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