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Gameten |
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Gameten, auch als Geschlechtszellen oder Keimzellen bezeichnet, bilden die
Grundlage für die Fortpflanzung bei sich geschlechtlich fortpflanzenden
Lebewesen. Der Geschlechtsvorgang besteht dabei aus einer Verschmelzung
von einem männlichen Gameten (Spermium) und einem weiblichen Gameten
(Eizelle). Das Verschmelzungsprodukt nennt man Zygote (befruchtete Eizelle).
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Gattung |
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Die Gattung (Genus) ist eine hierarchische Stufe der biologischen Systematik und
enthält eine oder mehrere Arten. Alle Arten innerhalb einer Gattung haben einen
zweiteiligen Namen, der sich aus Gattungs- und Art-Bezeichnung
zusammensetzt. Wenn eine Gattung nur eine Art enthält, nennt man die Gattung
monotypisch. Gattungen selbst werden in Familien zusammengefasst.
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Genitalpapille |
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Die Geschlechtsöffnung bei Fischen wird als Genitalpapille oder
Geschlechtspapille bezeichnet. Eine geschwulstartige Ausstülpung, die
unmittelbar vor der Afterflosse auf einer leichten „Erhebung“ (Papille) liegt. Die
Papille kann für die Unterscheidung des Geschlechts bei Fischen herangezogen
werden, wobei diese je nach Fischart unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Bei
den Weibchen lässt sich während der Laichzeit oft beobachten, wie die Papille
zu einer Art Röhre wird.
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Gesamthärte |
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Die Wasserhärte wird unterschieden in Gesamthärte (GH) und Karbonathärte
(KH). Unter der Gesamthärte versteht man die Summe aller im Wasser gelösten
Erdalkaliionen (hauptsächlich Kalzium u. Magnesium). Gemessen wird die
Gesamthärte in °dGH und mmol/l. Bei einem °dGH (0,18 mmol/l) sind im Wasser 10
mg Kalziumoxid je Liter Wasser. Da das Kalzium in den verschiedenen Formen
des Kalks vorliegt, ist ein kalkhaltiges Wasser damit gleichzeitig ein Wasser mit
hoher Gesamthärte.
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Gesellschaftsaquarium |
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Die Bezeichung für ein Aquarium, in dem unterschiedliche Fischarten von
verschiedenen Kontinenten gepflegt werden. Es stellt das Gegenteil eines
Artaquariums dar, in dem Haltevoraussetzungen geschaffen werden, die sich
speziell an einer Fischart ausrichten.
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Gonopodium |
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Das Gonopodium der Fische ist ein Organ, das aus den kompliziert
umgewandelten Strahlen der Afterflosse besteht. Mit diesem Organ ist die
Befruchtung der Keimzellen im Leib des Weibchens und somit das Lebendgebären
möglich. Man findet diese sogenannte Begattungsflosse bei den Männchen der
Lebendgebärenden Zahnkarpfen.
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Grünalgen |
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Die Grünalgen (Chlorophyta) sind eine Gruppe von aquatisch („zum Wasser
gehörend“) niederen Pflanzen. Im Gartenteich treten Grünalgen als fädige,
gelbgrüne „Algenkissen“ im Frühjahr auf (z.B. Spirogyra). Andere Grünalgenarten,
wie z.B. Cladophora, können bei vermehrtem Nährstoffangebot und bei
Neueinrichtungen von Aquarien auftreten.
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Günther, Albrecht C. L. G. |
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Albrecht Carl Ludwig Gotthilf Günther (1830-1914). Geboren in Esslingen am
Neckar. Ein deutscher Zoologe und Ichthyologe (Fischkundler), der in Tübingen
Medizin und in Bonn und Berlin Theologie studierte. Ab 1856 arbeitete er am
Natural History Museum in London, wo er von 1875 bis 1895 Direktor der
Zoologischen Abteilung des Naturkundemuseums war. 1880 wurde sein
„Catalogue of fishes in the British Museum“ von Hayek ins deutsche überarbeitet
und erschien als „Handbuch der Ichthyologie“, Wien 1885. Darin wurden über
8500 Arten erfasst.
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