Japanische Wissenschaftler haben durchsichtige Goldfische
gezüchtet, indem sie mutierte Goldfische mit blasser Haut
kreuzten. Dabei entstanden Nachkommen mit immer weniger Pigmenten
(Hautfarbstoffen). Einige ihrer Organe scheinen durch die Schuppen
und die Haut hindurch.
Weil
die Tiere ziemlich durchsichtig sind, lässt sich beobachten, was im
Inneren vor sich geht: wie zum Beispiel das Herz schlägt.
Auch das winzige Gehirn der Tiere sei über ihren schwarzen Augen klar zu erkennen,
erklärte Yutaka Tamaru von der Mie-Universität.
Da die Schuppen und die Haut der Goldfische keine Pigmente haben,
brauche man die Tiere also nicht mehr aufzuschneiden, um die Organe
zu beobachten. Die transparenten Goldfische sollen allerdings nicht nur in Laboren und
an Schulen zu Studienzwecken dienen, sondern auch kommerziell
verwendet werden.
Diese Goldfische sind einzigartig: Die Organe oder innere
Abläufe, wie z.B. der Blutkreislauf lassen sich gut
beobachten und sollen Sektionen vor allem im Schulunterricht
überflüssig machen.
Als nächstes stehen transparente Frösche auf dem Programm. Die 2007 erstmals gezüchteten Tiere sollen
später auch als Haustiere verkauft werden und pro Stück umgerechnet
ca. 76 Euro kosten.