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Beleuchtung

Ein Aquarium soll einen Ausschnitt der natürlichen Verhältnisse wiedergeben. Dazu gehört auch das Licht. In der Natur sind die Lichtverhältnisse komplizierter als die gleichmäßige Beleuchtung über einem Aquarium. Je nach Standort kommen in einem Biotop schattige Uferbereiche und helle, sonnenbeschienene Zonen nebeneinander vor. Hervorragend für eine naturgetreue Nachbildung der natürlichen Lichtverhältnisse geeignet, ist eine Beleuchtungseinheit mit elektronischer Dimmung. Somit wird den Aquarienfischen- und pflanzen ein naturgetreuer Sonnenauf- bzw. - untergang geboten. Die Vorteile sind klar: Durch morgendliches Hoch- und abendliches Abdimmen stehen die Tiere weniger unter Stress, als beim plötzlichem Einschalten der gesamten Lichtmenge.

  Welche Beleuchtung für welches Aquarium?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Lichtbedürfnis von Aquarienpflanzen zu stillen. Fische brauchen nur soviel Licht, dass sie sich ernähren und fortpflanzen können.

Die am meisten verbereitete Lichtanlage ist sicherlich die Aquarienabdeckung mit 2 oder mehr Leuchtstoffröhren. Bei vielen Firmen ist es inzwischen auch Standard, dass man zwischen herkömmlichen T8 (26 mm) und leistungsstärkeren T5 (16 mm) Leuchtstoffröhren wählen kann. Möchte man das Aquarium 'oben ohne' betreiben, bieten sich diverse Hänge- und Aufsatzleuchten zur individuellen Gestaltung an. Diese Technik ist auch für Aquarien, die höher als 50 cm sind, geeignet.

Leuchtstofflampen
Auf der Innenseite des Glasrohrs ist ein fluorestierender Leuchtstoff aufgetragen, der durch UV-Strahlung angeregt wird und helles, sichtbares Licht abgibt.


Leuchtstoffröhren gibt es in unterschiedlichen Längen und Lichtfarben. Je nach Anzahl der Röhren kann man verschiedene Lichtfarben miteinander kombinieren. Das uns dabei weiß erscheinende Licht ist eine Mischung aus Spektralfarben. Das Grün der Pflanzen kommt daher, dass diese die Spektralfarbe 'grün' nicht absorbieren, sondern reflektieren.

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Pflanzen haben ein Photosyntheseoptimum im roten, Algen mehr im blauen Spektralbereich. Im Handel werden moderne Röhren-Lampen, mit unterschiedlichsten Spitzen und Lücken im Spektrum angeboten. Diese Lücken ('Algenlöcher') nehmen bei der Beleuchtung etwas vom blauen und UV Spektralbereich zurück. Das stört die Aquarienpflanzen recht wenig, nimmt aber den Algen einen für sie sehr gut nutzbaren Teil des Spektrums weg.


HQI-Lampen
Der Hochdruckbrenner enthält zusätzlich Halogen-Metalldämpfe, wodurch sichtbares Licht geliefert und die Beschichtung des äußeren Kolbens mit Leuchtstoffen überflüssig wird. Lichtfarben sind erhältlich in Neutralweiß (4.300 K), Tageslicht (5600 K) und 10.000 K für Seewasser bzw. Niedere Tiere. HQI-Beleuchtungen sind für die Meerwasseraquaristik absoluter Standard.


Hier stehen Wattstärken von 70 Watt bis 1000 Watt zur Wahl. Ent- scheidend für die Wattstärke ist die Höhe des Aquariums und der Wasserstand. Bei einem Wasserstand von 50 cm, sind 70 Watt HQI-Lampen gerade noch als ideal zu bezeichnen. Zwischen 50 und 70 cm Beckenhöhe empfehlen sich 150 Watt. Über 70 cm bis ca. 85 cm Wasserstand sind 250 Watt gerade noch ausreichend.

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Hier stehen Wattstärken von 70 Watt bis 1000 Watt zur Wahl. Entscheidend für die Wattstärke ist die Höhe des Aquariums und der Wasserstand. Bei einem Wasserstand von 50 cm, sind 70 Watt HQI-Lampen gerade noch als ideal zu bezeichnen. Zwischen 50 und 70 cm Beckenhöhe empfehlen sich 150 Watt. Über 70 cm bis ca. 85 cm Wasserstand sind 250 Watt gerade noch ausreich- end.

HQL-Leuchten
Quecksilberdampf-Hochdrucklampen funktionieren nach einem ähnlichem Prinzip wie Leuchtstoffröhren. Der Hochdruck-Brenner im Glaskörper erzeugt UV-Strahlung, die wiederum das aufgeschichtete Leuchtmittel zur Abgabe von Licht anregt. Bei den Lichtfarben gibt es bei den HQL-Leuchten deutlich weniger Auswahl als bei den Leuchtstoffröhren: Warmweiß (pflanzenfreundlich) und Warmton (besonders hoher Rotanteil).


Diese Leuchten, die es in der Aquaristik vornehmlich in zwei Wattstärken gibt (80 und 125 Watt), finden fast ausschließlich bei 'offenen Aquarien' und Aquarienhöhen von 40 bis 70 cm Verwendung. Sie liefern ein relativ 'warmes' Licht, das den Eindruck einer 'Sonnenbestrahlten' Unterwasserwelt vermittelt.
  • das Spektrum mit sogenannten Algenlöchern schafft ein algenunfreundliches Lichtklima
  • ein hoher Rot- und ein vergleichsweise geringer Blauanteil sorgt für prächtigen Pflanzenwuchs 
  • lange Lebensdauer von ca. 7000 Brennstunden 

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  Wie lang sollte die Beleuchtung brennen?
In den Tropen liegt die Tageslichtdauer bei ca. 10-12 Stunden, jedoch tritt durch den flachen Einfallswinkel in den Morgen- und Abendstunden nur sehr wenig Licht in das Wasser ein. Die effektive Beleuchtungszeit der Pflanzen in ihren Heimatgebieten ist also deutlich kürzer als die Tageslichtlänge.

Ein Wert von 8-10 Stunden hat sich in den Aquarien gut bewährt. Wird die Beleuchtungszeit verändert, sollte dies immer schrittweise (je ca. 30 Minuten) geschehen, damit sich Fische und Pflanzen auf diese Verschiebung einstellen können. Die Schaltung über eine Zeitschaltuhr ist empfehlenswert, da sie konstant ist.


Leuchtstofflampen

HQI-Lampen

HQL-Leuchten
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